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2. Mannschaft: FC Dübendorf II – FC Volketswil II 2:2 (0:2)
Nach dem abgesagten Spiel gegen Oetwil war wieder Derby-Time auf dem Zelgli. Volketswil II gab sich die Ehre. Ein spezielles Spiel für jeden Spieler, für Trainer Jürg ganz besonders. Vor dem Spiel überreichte die Mannschaft ihrem Trainer ein kleines Dankeschön für die Arbeit, welche Jürg jede Woche mit viel Herz und Leidenschaft auf dem Zelgli verrichtet. An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank Jürg für dein Engagement, dies ist nicht selbstverständlich. Trainer Jürg war sichtlich gerührt, die Mannschaft hoch motiviert, ihrem Trainer auch noch die 3 Punkte zu schenken.

Das Spiel begann, Dübi häufig im Ballbesitz, jedoch zu ungenau in den Zuspielen. Volketswil lauffreudig, stark im Zweikampf und auf jeden Fall ein besserer Gegner als noch im Freundschaftsspiel vor der Saison. Die ersten Minuten gestalteten sich ausgeglichen. Keine der Mannschaften konnte sich entscheidend durchsetzen, geschweige denn ein Übergewicht schaffen. Die Nervosität war auf beiden Seiten spürbar. Dübi machte sich jedoch das Leben selber schwer, indem auch die einfachsten Zuspiele nicht genau ankamen, oder im falschen Moment der falsche lange Pass gesucht wurde, anstatt den nächsten freien Mann anzuspielen. In der 15. Minute dann die erste Chance für Dübi. Ken fing einen Angriff der Volketswiler ab, zog auf der Seite durch und sah in der Mitte den freistehenden Tarkan. Die Flanke konnte jedoch im letzten Moment vom herauseilenden Torwart noch entscheidend abgelenkt werden. Das wars dann aber auch für den Moment mit Dübendorfer Akzenten. Nun kam Volki besser ins Spiel. Zahlreiche schnell vorgetragene Angriffe brachten Gefahr vors Dübendorfer Gehäuse, doch auch hier war der Abschluss noch mangelhaft. So blieb es eine hartumkämpfte Partie, in welcher sich die Mannschaften gegenseitig neutralisierten. Nur selten wurden die Torhüter geprüft, anders etwa in der 25. Minute, als Tarkan einen schönen Heber aus 25 Meter versuchte und der Torhüter mit einem guten Reflex die Dübendorfer Führung verhinderte.
In der 27. Minute dann ein Eckball für Volketswil. Trainerfuchs Hendry wusste um die Kopfballstärke der Volketswiler und wies seine Farben an, die Nummer 9 eng zu decken. Seine Zurufe waren noch nicht verklungen, als der Eckball weit durch den 16 er segelte und am hinteren Torpfosten genau diese besagte Nummer 9 zum 0:1 einnickte. Ein schönes, aber vermeidbares Tor aus Dübendorfer Sicht. Nun war Dübi gefordert. Das Spiel blieb jedoch zerfahren, zahlreiche Fehlzuspiele verhinderten einen Druckaufbau des Heimteams. Ein Unheil kommt selten allein, so ein vielbesagtes Sprichwort. Die schien sich zu bewahrheiten. Kurz vor dem Pausentee ermöglichte ein kurioses Tor die 2 Tore-Führung für Volki. Ein abgeblockter Schuss konnte vom Volki-Stürmer am herauseilenden Heinz vorbei in die Maschen versenkt werden.
Ein denkbar schlechter Moment, so kurz vor dem Pausentee. Schiri Bürkler pfiif kurz darauf die 1. Halbzeit ab. 0:2 aus Sicht des Heimteams. Eine Reaktion war gefordert.
Die 2. Halbzeit zeigte dann ein ganz anderes Bild. Dübendorfer wie verwandelt, hoch konzentriert, druckvoll und spielfreudig. Volketswil mal für mal in die Verteidigung gedrängt. Es war eine Frage der Zeit, bis Dübi ein Tor gelingen sollte. Dies geschah dann in der 50. Minute. Ken setzte sich am Flügel durch, passte zurück auf Adi, dessen Schuss vom Torhüter zunächst abgewehrt wurde, jedoch nur bis zu Ken, welcher den besser postierten Tarkan in der Mitte bediente. Tarkan hatte keine Mühe mehr, den Anschlusstreffer zu erzielen. Dies war genau der Start, welcher sich Dübi erhofft hatte. Dübi nun hoch überlegen. Es spielte eigentlich nur noch die Heimmannschaft. Volketswil nur noch auf Konter gefährlich, diese hatten es aber in sich. Es sei vorweggenommen, dass Volki sicher 2 mal am hervorragend reagierenden Heinz alleine vor dem Tor scheiterten und es so verpassten, den Sack zuzumachen. Heinz hielt seine Farben im Spiel. Angriff für Angriff rollte Richtung Volki-Tor. Diese Moral wurde dann in der 75. Minute belohnt. Ken setzte sich am Flügel durch, flankte zur Mitte wo wieder Tarkan goldrichtig stand und den ball zum 2:2 einschob. Grosser Jubel auf dem Zelgli und immer noch 15 Minuten Zeit für Dübi. Nur 5 Minuten später blockte ein Volki-Verteidiger einen Schuss von Ken in Extremis, die Dübi-Bank hatte den Torschrei schon auf den Lippen. Wäre der Ball nicht geblockt worden, hätte es wohl 3:2 gestanden. So rannte Dübi die Zeit weg. Ein Tor wollte nicht mehr gelingen und es blieb schlussendlich beim 2:2.
Dübi zeigte Moral, gab nicht auf und holte verdient einen Punkt. Hätte man die 1. Halbzeit nicht verschlafen, wäre auch ein Sieg dringelegen. Man muss aber auch ehrlicherweise sagen, dass auch Volketswil den Punkt nicht gestohlen hat.
Zelgli - 40 Zuschauer - SR: Herr Walter Bürkler, Wald
Tore: 27. 0:1, 41. 0:2, 50. Tarkan 2:1, 75. Tarkan 2:2
FC Dübendorf 2: 1 Heinz; 17 Adnan, 7 Ivan, 16 Vuli, 2 Adi; 11 Ken, 10 Ramiz, 9 Giev, 6 Reto; 8 Armin, 20 Tarkan
Ersatz: 5 Dani, 13 Halil, 14 Enrico, 16 Enis, 19 Sheko
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